In der Welt der Hearables Generation gibt es noch das Stigma - Hörgerät?

Stigma - Hörgerät

Hand aufs Herz, wer gesteht schon gerne ein, dass er nicht mehr richtig hört? «Ein Hörgerät ist etwas für Betagte», sagen sich viele, die im Allgemeinen noch bei guter körperlicher und geistiger Verfassung sind, aber schlechter als in jüngeren Jahren hören. Ratschläge aus dem Familien- und Bekanntenkreise wie «geh doch endlich einmal zum Ohrenarzt» verhallen meist wirkungslos. Die Betroffenen warten und warten – im Durchschnitt während rund sieben Jahren.



Diese ausgedehnte Periode des Zögerns und Zauderns und die mit dem Tragen von Hörgeräten noch immer verbundenen negativen Assoziationen sind eine grosse Herausforderung für Unternehmen wie Sonova, William Demant und WS Audiology. Die drei Firmen kontrollieren zusammen fast zwei Drittel des schweren Geschäfts mit Hörgeräten.

Jüngst ist in der Branche jedoch verstärkt Hoffnung aufgekommen, dass es gelingt, Personen mit Hörverlusten bereits in jüngeren Jahren anzusprechen. Dies hätte nicht nur den Vorteil, dass die einzelnen Kunden über einen längeren Zeitraum hinweg versorgt werden könnten. Träger eines Hörgeräts in einem noch weniger fortgeschrittenen Alter haben zudem oft eine höhere Kaufkraft, vor allem wenn sie noch erwerbstätig sind. Zurzeit sind Hörgeräte vor allem unter Menschen verbreitet, die 70 Jahre und mehr zählen, wenn Einschränkungen beim Hörvermögen gehäuft auftreten (vgl. Grafik). Als Zauberwort für eine Entstigmatisierung des Tragens von Hörgeräten dient der Branche der Begriff «Smart Hearing». Gemeint sind damit Hörgeräte, die sich via Bluetooth und andere drahtlose Übertragungstechniken mit fast allen Smartphones, herkömmlichen Telefonen oder TV-Apparaten verbinden lassen. Dem Träger wird damit ermöglicht, trotz Hörverlust weiterhin am modernen Leben zu partizipieren. Er kann, sofern das Hörgerät richtig eingestellt ist und der Hörverlust nicht allzu gross ist, telefonieren oder fernsehen, als ob sein Gehör noch immer «normal» funktionierte.

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