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Unsere VISION: Menschen mit Hörminderung zu unterstützen, VERSTEHEN UND BEGLEITEN

das Leben zu führen, daSs sie möchteN

Wie erkenne ich ob ich einen Hörverlust habe?

1. Haben Sie den Eindruck, dass die Menschen um Sie herum nuscheln oder leise sprechen?

2. Haben Sie Schwierigkeiten bei Unterhaltungen in Restaurants oder an überfüllten Orten? 

3. Müssen Sie häufig die Lautstärke an Ihrem Fernseher, Radio oder Telefon hochregeln? 

4. Beklagen Freunde und Familienmitglieder, dass Sie sich Ihnen gegenüber oft wiederholen müssen? 

5. Müssen Sie das Gesicht von Menschen beobachten, um verstehen zu können, was sie sagen? 

6. Haben Sie bemerkt, dass Geräusche des Alltags, wie z. B. Vogelgezwitscher, Fussschritte oder tickende Uhren, nicht mehr vorhanden sind?

 

Konnten Sie eine oder mehrere Fragen mit Ja beantworten, dann ist es Zeit sich zu testen!

 

Nehmen Sie jetzt mit uns Kontakt auf für eine kostenlose Höranalyse.

 


Lärmschäden in jungen Jahren

Lärmbedingter Hörverlust ist nicht nur ein Problem im Erwachsenenalter. Aktuelle Studien zeigen einen dramatischen Anstieg von lärmbedingtem Hörverlust bei Jugendlichen. Die Untersuchungen legen nahe, dass laute Musik kombiniert mit der Beschallung des Ohrs durch Kopfhörer die Hauptverursacher sein könnten. In Extremfällen kann dadurch ein Klingeln in den Ohren — auch Tinnitus genannt — entstehen. Tinnitus entsteht durch Schäden am Hörnerv und ist oft dauerhaft. Viele Menschen in den Fünfzigern, die mit Rock'n'Roll aufgewachsen sind, leiden heute unter lärmbedingtem Hörverlust oder Tinnitus. Glücklicherweise leisten Hörgeräte hier bereits einen guten Beitrag, um mit Tinnitus leben zu können.

Was kann zur Vorbeugung getan werden?

Die Antwort ist einfach: Überanstrengen Sie Ihre Ohren nicht! wenn Sie es tun, tragen Sie Gehörschutz wie Ohrenstöpsel oder Kapselgehörschutz. Die gibt es bei uns schon für wenig Geld. Tragen Sie sie, wenn Sie in lärmigen Umgebungen oder mit lauten Maschinen arbeiten, wenn Sie jagen gehen, Motorrad oder andere laute Fahrzeuge fahren. Gehörschutz gibt es in vielen Formen und Grössen. Er kann sogar individuell angefertigt werden. Wir beraten Sie gerne dazu.

Tinnitus

Störende Geräusche, die nur Sie hören können

Tinnitus tritt erstaunlich häufig auf – rund 10 % aller Menschen sind von einer dauernden Belastung durch Tinnitus betroffen.

Auch wenn es keine Heilung gibt, können Sie Massnahmen ergreifen, um die Auswirkungen des Tinnitus deutlich zu minimieren. 

Was ist Tinnitus?

Es kann ein Klingeln, Brummen, Rauschen oder Sausen sein und dauerhaft oder nur zeitweise auftreten. Diesen Lärm im Ohr oder im Kopf nimmt jeder Mensch anders wahr.

Schätzungsweise 80 % aller Menschen mit Tinnitus leiden zusätzlich zu einem gewissen Grad an Hörverlust, der ihnen vielleicht gar nicht auffällt. Auch wenn Tinnitus und Hörverlust oft Hand in Hand gehen, ist er keine Erkrankung. Vielmehr ist Tinnitus ein Symptom, das zahlreiche Ursachen haben oder sogar ganz ohne offensichtlichen Grund eintreten kann. Seine Auswirkungen hingegen sind enorm: Stress, Angst, Wut und Schlaflosigkeit. Der erste Schritt, um den Tinnitus unter Kontrolle zu bringen, ist eine Fachberatung, in der Sie zusammen mit uns einen Behandlungsplan erstellen, der zu Ihrer Situation passt.

Die vielen Ursachen des Tinnitus

Tinnitus kann überall zwischen Innenohr und Gehirn entstehen und kurzzeitig oder chronisch, konstant oder unregelmässig auftreten.

Wie genau Tinnitus ausgelöst wird, ist nach wie vor ungeklärt, seine Ursachen können jedoch wie beim Hörverlust vielfältig sein. Auch ein Auftreten ohne offensichtlichen Grund ist möglich.

  • Starke Lärmeinwirkung

  • Natürlicher Alterungsprozess

  • Lärm- oder Knalltrauma

  • Verletzungen am Hals, Wirbelsäure oder Kopf

  • Reaktion auf Medikamente

  • Kiefer- sowie zahnärztliche Behandlungen

  • Emotionale Belastung oder Stress

 

Tinnitus und das Gehirn

Wenn wir hören, wandern Schallwellen durch den Gehörgang zum Mittelohr und weiter zum Gehirn. Die Haarzellen im Innenohr wandeln die Schallwellen in elektrische Signale um, welche dann zum Gehirn weitergeleitet werden. Das Gehirn übersetzt diese Signale in sinnvolle Informationen – den Klang, den wir hören. Woher kommt denn nun dieses Geräusch, wenn es doch gar nicht da ist?

Auch wenn sich die Ursachen im Einzelfall voneinander unterscheiden, vermuten Experten, dass Tinnitus in vielen Fällen durch eine Schädigung der Haarzellen im Innenohr entsteht. Experten gehen davon aus, dass das Gehirn die reduzierten Signale aus dem Ohr falsch interpretiert. Dadurch kommt ein Geräusch zustande, das eigentlich gar nicht da ist: der Tinnitus.

Wir beraten Sie dazu gerne.

Hörverlust kann Ihr soziales Leben beeinträchtigen

Ein unbehandelter Hörverlust kann dazu führen, dass Sie sich aus dem sozialen Leben zurückziehen, weil Unterhaltungen so viel mehr mentale Energie erfordern. Wenn Hörverlust nicht behandelt wird, kann dies zu Gefühlen der Isoliertheit und sogar zu Depressionen führen.

Prüfen Sie, ob einige dieser Sorgen in Bezug auf Hörverlust auf Sie zutreffen oder ob Sie vermuten, dass sie auf eine Ihnen nahestehende Person zutreffen:

  • Ich bin oft unsicher, wenn ich ausser Haus bin, da ich nicht weiss, woher die Geräusche kommen 

  • Ich fühle mich oft niedergeschlagen und allein 

  • Ich werde oft müde und muss mich nach der Arbeit ausruhen 

  • Ich habe Probleme mit meinem Gedächtnis

  • Ich habe Probleme mit der Sprachwahrnehmung, besonders bei Zusammenkünften mit anderen Personen

  • Mein Hörverlust hat meine Lebensqualität verringert 

  • Mein Hörverlust beeinträchtigt nicht nur mich, sondern auch meine Familie

 

Es ist wichtig, sich Hilfe zu suchen, wenn Sie bei sich oder einer Ihnen nahestehenden Person Anzeichen von Hörverlust bemerken. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir beraten Sie gerne.